deu
 
   
 
 
 

CPV - Concentrating Photovoltaics

Konzentratortechnologie

Die von der Solar*Tec AG entwickelte und vom bewährten Team in der SolarTec International AG weiter geführte SolCon-Konzentratortechnologie (CPV Technologie) verbindet höchste Effizienz mit maximaler Rendite. Im Vergleich zu Standard- Modulen liefern SolCon™-Module auf gleicher Fläche den doppelten Ertrag. Hochautomatisierte Fertigungsprozesse aus der LED-Produktion ermöglichen eine rationelle und kostengünstige Herstellung der Module.
Die Bedeutung der SolarTec International im Bereich der Konzentratortechnologie wird darüber hinaus unterstrichen durch die Tatsache, daß SolarTec International mit erfahrenen Industrie-Partnern im EU-Projekt "APOLLON" an der Entwicklung und Vermarktung von CPV-Systemen mit höchsten Wirkungsgraden arbeitet. Auf der Freiburger 6. International Conference on Concentrating Photovoltaic Systems, vom 07.-09.04.2010 informierte die SolarTec International AG zum Stand der CPV-Modulentwicklung. Das Programm der Veranstaltung können Sie hier herunterladen.

 

Technologie und Innovation

Durch die Konzentration des Sonnenlichts (bei unseren Sol*Con™-Modulen ca. 760 fach) lässt
sich die aktive Solarzellenfläche im Vergleich zu herkömmlichen Solarmodulen auf einen Bruchteil reduzieren. Dies bietet zum einen eine erhebliche Kosteneinsparung durch geringen Materialverbrauch, zum anderen können damit auch hochwertige und teure Solarzellen verwendet werden, die unter Konzentration sehr hohe Wirkungsgrade erzielen.
Ein weiterer wichtiger Aspekt ist der Einsatz von Spezialwerkstoffen wie Silikonen, etwa ELASTOSIL®. Weitere Informationen finden Sie auf der Website der Wacker Chemie AG im Artikel
"Solarstrom auf der Überholspur".

 

  Sol*Con-Modul STC60 V2
 

 

Die Sol*Con™ Modulentwicklung: Ergebnis von jahrelanger Entwicklung

Die vom Team der SolarTec International AG entwickelte Sol*Con™ Technologie basiert auf den Ergebnissen aus mehreren Jahren Forschungs- und Entwicklungsarbeit in enger Kooperation mit führenden internationalen Forschungsinstituten.

Die SolarTec International AG hat mit dem Ioffe Institut eine Partnerschaft zur Nutzung der Entwicklungen abgeschlossen. Unabhängig davon hat die SolarTec International AG weitere entscheidende Entwicklungen durchgeführt und diese in mehreren Patentanmeldungen geschützt.

Ein Wafer liefert bis zu 1.450 Sol*Con-Hochleistungsolarzellen.
Eine Sol*Con-Zelle mißt nur 2x2 mm²
Sehr niedriger Materialverbrauch: Nur 0,02 m² Sol*Con-Zellen liefern so viel Strom wie ca. 10 m² Si-Solarmodule

 


Module mit bis zu 26 Prozent Wirkungsgrad

Gemeinsam mit dem Ioffe Institut in St. Petersburg, der Telekom STV in Moskau sowie weiteren erfahrenen Partnern wird vom Entwicklungsteam der SolarTec International AG in München die Sol*Con™ Technologie stufenweise zur industriellen Serienreife geführt. Eine Pilotanlage mit
1 KWp wurde bereits im Jahr 2005 in Berlin Adlershof in Betrieb genommen. Dabei werden zunächst noch Sol*Con-Dual Layer III-V Solarzellen mit Wirkungsgraden von ca. 24,5 Prozent verwendet.

Mit diesen Zellen lässt sich eine Effizienz des gesamten Moduls von über 18,2 Prozent erreichen, sodass sich eine Leistung von ca. 43 Watt je Modul ergibt. Für die Leistung von 1 KWp sind ca. 18 Module erforderlich.

 

     



Bestückungsautomat zur vollautomati-
schen und hochpräzisen Positionierung der Sol*Con-Zellen auf den Trägerplatinen
     
Tracker mit 36 Sol*Con™
STC 60-Modulen in Aschheim

 

Unser Ziel: Module mit über 28 Prozent Wirkungsgrad

Die SolarTec International AG arbeitet mit ihren Partnern intensiv an der Weiterentwicklung sowohl der Solarzellen als auch des Gesamtsystems unter den Bedingungen der Großserienproduktion. Internationale Fachleute gehen davon aus, dass die 3-, und 4-fach Stapelzellen ein sehr großes Potential haben.


Die SolarTec International AG forscht, zusammen mit ihren Kooperationspartnern, dem Ioffe-Institut in St. Petersburg und anderen verbundenen Unternehmen, an neuen, noch effizienteren Solarzellen.

 

Wie funktioniert Sol*Con™?

 

Das Prinzip besteht darin, das einfallende Sonnenlicht durch eine vorgeschaltetete Optik auf eine kleine Fläche zu konzentrieren und nur auf dieser kleinen Fläche eine hocheffiziente Solarzelle einzusetzen.

Für eine solche Bündelung des Lichts wurden sogenannte Fresnel-Linsen entwickelt, die eine Konzentration des Lichts über 2.000 Sonnen ermöglichen. Das Grundschema der Entwicklung zeigt die untenstehende Grafik

Grafik Fresnell-Linse Prinzip


Das auf der Gesamtfläche einer Linse von z.B. 10x10 cm (beim Sol*Con-System bereits 2x2mm) eintreffende Sonnenlicht wird bei einer Konzentration mit dem Faktor 800 wie bei einem Brennglas auf einen Punkt mit einem Durchmesser von nur ca. 2 mm² auf die Solarzelle konzentriert. Die entstehende hohe Zellentemperatur muss aber über eine geeignete Wärmeankopplung vermieden werden, da pro 10 Grad Celsius die Effizienz der Zellen um über 0,5% fällt. Einen anderen Weg gingen die Forscher des IOFFE-Instituts in St. Petersburg (Entwicklungspartner der SolarTec International AG). Diese leiteten die Wärme über eine direkt mit der Solarzelle verbundene Metallplatte ab. Das Verfahren ist hoch effizient und zudem sehr kostengünstig. Die Systemkosten können daher, leistungsbezogen, auf die Hälfte gesenkt werden.

FAQs (in englischer Sprache) gibt es hier als pdf-Dokument zum Download

 

 

 
 

nach oben

 

 
 
   
  © 2010 SolarTec International AG Irrtümer und technische Änderungen vorbehalten