Technologie und Innovation
Durch die Konzentration des Sonnenlichts (bei unseren Sol*Con™-Modulen
über 760 fach) lässt
sich die aktive Solarzellenfläche im Vergleich zu herkömmlichen
Solarmodulen auf einen Bruchteil reduzieren. Dies bietet zum
einen eine erhebliche Kosteneinsparung durch geringen Materialverbrauch,
zum anderen können damit auch hochwertige und teure Solarzellen
verwendet werden, die unter Konzentration sehr hohe Wirkungsgrade
erzielen.
Ein weiterer wichtiger Aspekt ist der Einsatz von Spezialwerkstoffen
wie Silikonen, etwa ELASTOSIL®. Weitere Informationen
finden Sie auf der Website der Wacker Chemie AG im Artikel
"Solarstrom
auf der Überholspur".
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Slideshow
Sol*Con™ |
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Die Sol*Con™-Modulentwicklung: Ergebnis von über 10
Jahren Entwicklung
Ein Team hochqualifizierter Wissenschaftler des Ioffe-Instituts
in St. Petersburg hat seit mehr als 10 Jahren die Grundlagen
für das SolCon™-Modul entwickelt. In den Jahren 2000-2004
war auch das Fraunhofer Institut für solare Energiesysteme
(ISE) unter der Leitung von Dr. Andreas Bett an den Entwicklungen
beteiligt. Entscheidend für diese erfolgreiche Entwicklung
waren hohe finanzielle Förderungen der Forschungs- und
Entwicklungsarbeiten durch das Bundesministerium für
Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU).
Die SolarTec International AG hat mit dem Ioffe Institut eine
exklusive Partnerschaft zur Nutzung der Entwicklungen abgeschlossen.
Unabhängig davon hat die SolarTec International AG weitere
entscheidende Entwicklungen durchgeführt und diese in
mehreren Patentanmeldungen geschützt.
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Ein Wafer liefert bis zu 1.450
Sol*Con-Hochleistungsolarzellen.
Eine SolCon-Zelle mißt nur 2x2 mm² |
Sehr niedriger Materialverbrauch: Nur
0,02 m² SolCon-Zellen liefern so viel Strom
wie ca. 10 m² Si-Solarmodule |
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Module mit bis zu 26 Prozent Wirkungsgrad
Gemeinsam mit dem Ioffe Institut in St. Petersburg, der Telekom
STV in Moskau sowie weiteren erfahrenen Partnern wird vom
Entwicklungsteam der SolarTec International AG in München
die Sol*Con™-Technologie stufenweise zur industriellen
Serienreife geführt. Eine Pilotanlage mit
1 KWp wurde bereits im Jahr 2005 in Berlin Adlershof in Betrieb
genommen. Dabei werden zunächst noch Sol*Con-Dual Layer
III-V Solarzellen mit Wirkungsgraden von ca. 24,5 Prozent
verwendet. Mit diesen Zellen lässt sich eine Effizienz
des gesamten Moduls von über 18,2 Prozent erreichen,
sodass sich eine Leistung von ca. 54 Watt je Modul ergibt.
Für die Leistung von 1 KWp sind ca. 18 Module erforderlich.
Unser Ziel: Module mit über 28 Prozent Wirkungsgrad
Die SolarTec International AG arbeitet mit ihren Partnern
intensiv an der Weiterentwicklung sowohl der Solarzellen als
auch des Gesamtsystems unter den Bedingungen der Großserienproduktion.
Internationale Fachleute gehen davon aus, dass die 3-, und
4-fach Stapelzellen ein sehr großes Potential haben.
Die SolarTec International AG forscht, zusammen mit ihren
Kooperationspartnern, dem Ioffe-Institut in St. Petersburg
und anderen verbundenen Unternehmen an neuen, noch effizienteren
Solarzellen.
Wie funktioniert Sol*Con™?
Das Prinzip besteht darin, das einfallende Sonnenlicht durch
eine vorgeschaltetete Optik auf eine kleine Fläche zu
konzentrieren und nur auf dieser kleinen Fläche eine
hocheffiziente Solarzelle einzusetzen.
Für eine solche Bündelung des Lichts wurden sogenannte
Fresnel-Linsen entwickelt, die eine Konzentration des Lichts
über 2.000 Sonnen ermöglichen. Das Grundschema der
Entwicklung zeigt die untenstehende Grafik
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Das auf der Gesamtfläche einer Linse von z.B. 10x10 cm
(beim Sol*Con-System bereits 2x2mm) eintreffende Sonnenlicht
wird bei einer Konzentration mit dem Faktor 800 wie bei einem
Brennglas auf einen Punkt mit einem Durchmesser von nur ca.
2 mm² auf die Solarzelle konzentriert. Die entstehende
hohe Zellentemperatur muss aber über eine geeignete Wärmeankopplung
vermieden werden, da pro 10 Grad Celsius die Effizienz der
Zellen um über 0,5% fällt. Einen anderen Weg gingen
die Forscher des IOFFE-Instituts in St. Petersburg (Entwicklungspartner
der SolarTec International AG). Diese leiteten die Wärme
über eine direkt mit der Solarzelle verbundene Metallplatteab.
Das Verfahren ist hoch effizient und zudem sehr kostengünstig.
Die Systemkosten können daher, leistungsbezogen, auf
die Hälfte gesenkt werden.
FAQs (in englischer Sprache) gibt es hier als pdf-Dokument
zum Download
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